die stärkste und die sanfteste welle

liebe und mitgefühl sind die

stärkste und sanfteste welle

dieses ozeanes, das wir leben nennen

alev aliye kowalzik

mit diesem wunderschönen Text hat Alev mir ihre wunderbare CD il silenzio signiert. Danke Alev, dass ich es hier teilen darf!

berühren dich diese Worte auch? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Fotos: Axel Sutter

aufgenommen in Höhe des südlichsten Festlandpunktes dieser Erde auf dem Weg nach Kap Hoorn. Diese Vögel können in der Balance sowohl mit der sanftesten als auch mit der stärksten Welle sein.

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Über die Geduld

Man muss den Dingen die eigene, stille ungestörte Entwicklung lassen,

die tief von innen kommt und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann,

alles ist austragen – und dann gebären…

Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,

ohne Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte.

Er kommt doch!

Aber er kommt nur zu den Geduldigen, die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,

so sorglos, still und weit…

Man muss Geduld haben mit dem Ungelösten im Herzen,

und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,

wie verschlossene Stuben,

und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.

Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,

ohne es zu merken, eines fremden Tages in die Antworten hinein.

Rainer Maria Rilke

Foto: Axel Sutter – Buenos Aires November 2016

 

Dieses wunderschöne Gedicht hat durch eine gute Freundin zu mir gefunden. Es berührt mich tief, welch kraftvollen Worte Rilke findet um das Wesen der Geduld zu erspüren. Wie oft können wir uns diese Zeilen vergegenwärtigen im Alltag, wenn uns alles nicht schnell genug geht?

Wie geht es Dir damit? Ist Geduld auch für Dich ein Thema ?

Ich freue mich auf den Austausch mit Dir! Schön, wenn Du einen Kommentar schreibst

Meine Seele jedoch …

… wurde in dieser göttlichen Umarmung so hell erleuchtet wie eine Sonne. Die Welle in der Stille hatte mich erfasst und an ein geheiligtes Ufer getragen.

Aaravindha Himadra
Das Tal der unsterblichen Meister
Pfingsten ist im Jahreszyklus immer eine ganz besondere Zeit: Mich selbst leer machen und öffnen für das Göttliche, das Licht, das Namenlose, …

Das heutige Bild ist ebenso wie der vorangestellte inspirierende Text uns Allen von Beate Leitner geschenkt worden.

Ist Pfingsten für Dich auch eine besondere Zeit?

Finde deinen Himmel auf Erden

Punta Arenas

Finde deinen Himmel auf Erden

Anita Moorjani

 

Als ich auf diese Welt kam,

war alles, was ich tat, zu lieben, zu lachen und mein Licht hell leuchten zu lassen.

Aber als ich heranwuchs, sagte man mir, ich solle nicht lachen.

„Du musst die Dinge ernst nehmen“, sagten sie,

„wenn du im Leben vorankommen willst.“

Also hörte ich auf zu lachen.

Sie sagten: „pass gut auf, wen du liebst, sonst bricht dir jemand das Herz.“

Also hörte ich auf zu lieben.

Sie sagten: „Lass dein Licht nicht so hell strahlen, du ziehst viel zu viel Aufmerksamkeit auf dich.“

Also hörte ich auf zu strahlen.

Und wurde klein.

Und verkümmerte.

Und starb.

Nur um im Tod zu lernen,

dass alles, was im Leben zählt,

das Lieben, das Lachen und das Strahlen sind.

Anita Moorjani aus: Finde deinen Himmel auf Erden: Warum wir nicht sterben müssen, um Liebe und Einheit zu erfahren – Das Selbsthilfeprogramm zu „Heilung im Licht“ –

Erfahren wir den Himmel erst, wenn wir sterben? Anita Moorjani findet darauf eine klare Antwort: Nein! Jeder Mensch kann hier und jetzt himmlische Qualitäten wie tiefes Vertrauen, Seelenfrieden und bedingungslose Liebe erfahren.

Ostern empfinde ich jedes Jahr wieder als eine ganz besondere Zeit. Wir sind eingebettet in ein sehr großes Feld von sehr sehr Vielen, die in Liebe die Osterbotschaft auf sich wirken lassen. Geht es Dir auch so?