Ich suche nicht – ich finde.

Ich suche nicht – ich finde.

Suchen – das ist Ausgehen von alten Beständen und ein Finden-Wollen von bereits Bekanntem im Neuem.

Finden – das ist das völlig Neue!

Das Neue auch in der Bewegung. Alle Wege sind offen und was gefunden wird, ist unbekannt. Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer!

Die Ungewißheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die sich im Ungeborgenen geborgen wissen, die in die Ungewißheit, in die Führerlosigkeit geführt werden, die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen, die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht – menschlich beschränkt und eingeengt – das Ziel bestimmen.

Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis im Außen und Innen: Das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.

Pablo Picasso

 

Hier zeigt sich Picasso auf eine für mich bislang unbekannte Weise. Findest Du seine Aussagen auch tiefgehend? Neues wagen im Vertrauen darauf auf eine geheimnisvolle Weise geführt zu werden, wenn ich mich darauf einlasse.

Was meinst Du?

Ein Gedanke zu “Ich suche nicht – ich finde.

  1. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, wenn ich auf der Suche bin, z.B. nach einem passenden Geschenk, einem Kleidungsstück oder einem Lebenspartner, dann klappt das meist nicht.
    Aber irgendwann kommt dann der Zufall ins Spiel und schickt etwas Passendes.
    Und man weiß genau, das ist jetzt richtig.
    Jetzt heißt es, den Kairos am Schopf zu packen……..🤣

    Gefällt 1 Person

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